Homöopathie

Die Homöopathie oder Homöopathie ist ein pseudowissenschaftliches System der Alternativmedizin. Ihre Vertreter, die Homöopathen, glauben, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen Krankheitssymptome hervorruft, ähnliche Symptome bei kranken Menschen heilen kann; diese Doktrin wird als similia similibus curentur oder „Gleiches heilt Gleiches“ bezeichnet. Alle einschlägigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Physik, Chemie, Biochemie und Biologie, die mindestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts gewonnen wurden, widersprechen der Homöopathie. Homöopathische Mittel sind in der Regel biochemisch inert und haben keine Wirkung auf eine bekannte Krankheit. Ihre Krankheitstheorie, die sich auf die von Hahnemann als Miasmen bezeichneten Prinzipien stützt, ist unvereinbar mit der späteren Identifizierung von Viren und Bakterien als Krankheitsursachen. Es wurden klinische Prüfungen durchgeführt, die im Allgemeinen keine objektive Wirkung homöopathischer Präparate nachwiesen. Die grundsätzliche Unplausibilität der Homöopathie sowie das Fehlen einer nachweisbaren Wirksamkeit haben dazu geführt, dass sie in der wissenschaftlichen und medizinischen Gemeinschaft als Quacksalberei und Betrug bezeichnet wird.

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